2cv Raid Marokko – Fazit Claudio

…zum Abschluss des Raid Maroc 2017

Mancher Gedanke schiesst mir am Ende (noch sind wir auf der Fähre zurück nach Genua) dieser tollen Reise durch den Kopf ! 

Es sind hunderte von Bilder, welche Freude, Staunen, Verwunderung, Unverständliches, Respekt usw. hervorrufen. Auch Wut mischt sich darunter, wenn politisch-geschichtliche Tatbestände sichtlich den Frieden und den Alltag zwischen den Menschen mit unnötigen Hürden beeinträchtigen (Religion, Besatzungen, Zöllen und dergleichen). 

Wir haben im Süden viele Menschen angetroffen, fast biblische Bilder von Hirten, Kindern und Frauen, welche sich mit dem Allerwenigsten am Leben erhalten. Wasser ist rar, muss behutsam von einer Quelle oder von einem Ziehbrunnen weit, sehr weit, geholt und transportiert werden. Die Eselsrücken könnten wohl Geschichten schreiben. Aber auch der Frauen Last sind alltäglich sichtbar, wenn sie die mageren Erträge aus den Feldern tragen. In den Städten sind es die Bettler, welche Mitleid erwecken und geduldig auf uns zugehen, in der Hoffnung einen Batzen zu erhalten.

Nun kehren wir zurück zu unseren Liebsten im Wissen, wohl behütet unserem Alltag fristen zu können und unser allerliebstes Fahrzeug hegen und zu pflegen. 

Ich und alle anderen Beteiligten am 2CV Raid staunen immer wieder ob der Ingenieurskunst bei Citroen vor über 60 Jahren, ein Auto konstruiert zu haben, welches extremsten Bedingungen im Alltag und auf Reisen immer noch Stand haben kann, vorausgesetzt man akzeptiert und „schätzt“ auch seine Schwächen. 

Einfach, aber genial !!

Vieles mehr gäbe es zu erzählen, aber ich halte hier inne und ermutigen alle Leser zum Reisen!

Diese Reise ist eine unvergessliche !

Kommentar verfassen