Museumsnacht 18

Am Freitag, den 16. März 2018, fand die diesjährige Ausgabe der Museumsnacht Bern statt.

Marc, Christophe, Christoph und ich hatten uns, zusammen mit fast 100 weiteren Oldtimern, zum Transportdienst fahrendes Museum angemeldet. Marc musste jedoch leider grippehalber passen 🙁

Um 17:10h gabs bei der Einlade-/Ausladestelle Nationalbibliothek das Briefing zu unserem Einsatz. Die Oldtimer hatten sich vorgängig alle auf der Helvetiastrasse versammelt. Nach den Instruktionen starteten wir in die Nacht. Eine Gruppe fuhr dazu zum Hotel Bellevue, die anderen warteten bei der Nationalbibliothek auf die ersten Fahrgäste.

Ich war bei der zweiten Gruppe. Weil der Start bei der Nationalbibliothek harzig verlief, wurden wir später auch zum Hotel Bellevue beordert. Ich war froh darüber. So konnte ich als Neuling schon mal leer die Strecke testen. Diese führte über die Sulgenau und die Bundesgasse zum Hotel Bellevue. Retour gings durch die Altstadt zum Bärengraben, danach über den Muristalden, Burgernziel, Thunplatz und Helvetiaplatz zurück zur Nationalbibliothek.

Kurz später gings aber unvermittelt richtig zur Sache. Dank des unerwartet milden Wetters kamen die Leute in Scharen. Und warteten teils über eine halbe Stunde auf einen Transport. Da war manch einer enttäuscht, wenn die Fahrt im Hotel Bellevue schon wieder zu Ende war. Und er für eine volle Runde wiederum eine halbe Stunde anstehen musste.

Wir fuhren und fuhren. Anfangs waren der Berufsverkehr und die ÖV hinderlich. In der Sulgenau und im Burgernziel krochen wir in langen Schlangen. Der eine oder andere Oldtimer echauffierte sich dabei ein bisschen. Diese oder jene Motorhaube wurde mit ernstem Blick geöffnet. Der Pannendienst waltete seines Amtes. Leo und seine Artgenossen zeigten sich derweil ungerührt. Unverdrossen zogen sie ihre Runden, notabene alle bis zum Schluss um zwei Uhr morgens. Das ergibt eine Fahrzeit von 9 Stunden, unterbrochen durch eine Pause von 45 Minuten.

Nach Mitternacht war die Strecke völlig frei. Es war nun wirklich eine Freude zu fahren. Gleichzeitig flachten aber, meist alkoholbedingt, die Qualität der Gespräche merklich ab. Bei mir machte sich auch eine gewisse Erschöpfung bemerkbar, ausserdem hatte ich praktisch keine Stimme mehr. Ich bin es einfach nicht gewohnt, stundenlang ununterbrochen zu sprechen.

Um zwei Uhr morgens franste die Sache zunehmend aus. Wir fuhren die letzten Gäste zum Hotel Bellevue und parkierten unsere Döschwos. Wir waren zu einem abschliessenden Schlummertrunk in die Bar geladen. Es ist lange her, dass mir eine Stange so gut geschmeckt hat. Unser Chef M. Rufer zog eine kurze Bilanz. Ca. 7000 Personen befördert, einige Pannen, keine Unfälle! Eine spannende Nacht ging zu Ende!

Marcel und Christoph herzlichen Dank für ihre Bilder. Für ev. zukünftige Interessenten hier das Datenblatt und die Fahrerliste der Museumsnacht 18.

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