Valeyres-sous-Rances 27.-29. April 2018

Das Wetter meinte es gut mit den Organisatoren und mit den Treffen Besucher.
Bei schönstem Sonnenschein habe ich mich am Samstagvormittag auf den Weg nach Valeyres
gemacht. Der Einfachheit halber habe ich die Autobahn gewählt, bin leider kein guter Pfadfinder und
hatte keine Lust mich im Hinterland zu verirren! Es hatte nicht so viel Verkehr und meine Rosalie
düste munter Richtung Westschweiz und bald war ich dann auch am Ziel.

Viele Döschwos standen auf dem Parkplatz, aber es waren kaum Leute da.
Ja natürlich, die waren alle im Dorf am Wein probieren!
So waren rasch die Anwesenden begrüsst und ich suchte mir einen Platz für mein Zelt. Das wurde
etwas schwierig. Alle schönen Plätze waren besetzt. Irgendwann habe ich mich entschieden, mich
irgendwo dazwischen zu drängen, im Deutschschweizer Eck!

Es waren erfreulich viel Deutschschweizer da, NW, TG, ZH, LU und natürlich auch wir Berner.
Für die Döschwo Fründe habe ich allerdings die Fahne ganz alleine hochgehalten!
Für alle Fälle hat ich was zum Lesen dabei, aber so weit kam es nicht. Kaum stand mein Zelt, kamen
auch schon die „Weintester“ retour und fast jeder hatte ein zwei Flaschen dabei.

Das war dann der Moment um die Festwirtschaft aufzusuchen und schon Mal die obligaten Pommes
zu probieren… sie waren köstlich!

Um ca.14.00 startete die Ausfahrt. Das Ziel war irgendwo in Pieterlen, ein Autorennen.
Ich habe es vorgezogen die Umgebung noch ein wenig zu Fuss zu erkunden und kann darum nicht
aus erster Hand zum Autorennen erzählen. Aber alle die dabei waren, fanden es toll.

Die Zeit ging unheimlich schnell vorbei und wir machten uns auf den Weg zum Nachtessen. Bei den
CHF 10.00 Eintritt war auch gleich ein Bon fürs Abendessen dabei.
Gulasch (oder so) mit Rösti und Salat wurden angeboten.

Bald wurde es dunkel, das Lagerfeuer wurde angezündet, bis dahin habe ich es allerdings nicht
geschafft. Habe mich gut unterhalten mit verschiedenen Leuten. Wir haben auch fleissigen Austausch
mit den französisch sprechenden Besuchern gepflegt. Der Apfel und Quitten Schnaps welcher uns
angeboten wurde hat dazu geführt, das die Verständigung tadellos klappte auch wenn längst nicht alle
zweisprachig waren.

Irgendwann nach Mitternacht habe ich mich auf den Weg in mein Zelt gemacht. Leider hatte ich schon
vorher kalte Füsse und die habe ich fast nicht wieder warm bekommen. Deshalb hatte ich am Morgen
das Gefühl kaum geschlafen zu haben. Zum Glück strahlte die Sonne wieder vom Himmel und nach
einem ausgiebigen Frühstück haben mehr oder weniger alle mit zusammenräumen begonnen.

Und schon war auch der Sonntagnachmittag angebrochen und einer nach dem anderen
verabschiedete sich, so habe auch ich mich auf den Heimweg gemacht.

Schön war‘s!

Autorin Verena

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